Schwesig und Günther treffen sich an der früheren Grenze

Schwesig und Günther treffen sich an der früheren Grenze

Ungelesener Beitragvon Maik Thomaß » 08.11.2018, 17:29

Schwesig und Günther treffen sich an der früheren Grenze



Herrnburg - Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther sowie die Bildungsministerinnen beider Länder Birgit Hesse und Karin Prien treffen sich am 9. November 2018 in Herrnburg direkt an der früheren innerdeutschen Grenze. Geplant ist unter anderem ein Zusammentreffen mit Schülerinnen und Schülern aus Lübeck und Nordwestmecklenburg. Diskutiert werden soll über die Ereignisse in den Jahren 1989 und 1990 und über die Zukunftsperspektiven für die jüngere Generation.

„Ich war bei der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit 15, 16 Jahre alt und habe die damaligen Ereignisse schon sehr bewusst miterlebt. Inzwischen wächst eine neue Generation heran, die diese Ereignisse nur aus Erzählungen der Älteren und aus dem Geschichtsunterricht kennt. Ich halte es für wichtig, dass wir den 9. November 1989 wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und die Erinnerung an die kommende Generation weitergeben. Der 9. November zeigt, dass Demokratie, Freiheit und Einheit erkämpft und geschützt werden müssen.
Wir wollen mit den Schülerinnen und Schülern aber nicht nur über die damaligen Ereignisse, sondern vor allem über ihre Zukunft im Norden sprechen“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Vorfeld der Veranstaltung.

Auch für Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien ist es wichtig, „unsere gemeinsame Geschichte“ immer wieder erfahrbar und erlebbar zu machen. Das gelte besonders für die heute Jüngeren: „Ich wünsche mir, dass uns die Deutsche Einheit immer wieder berührt, motiviert und anregt, Barrieren zwischen den Menschen zu überwinden. Die deutsche Einheit ist ein kostbares Geschenk, eine historische Chance, aus der wir gemeinsam etwas Gutes machen müssen“, sagte die Ministerin. Um die Zukunft zu gestalten, seien Erinnerungen wichtig. Aber vor allem gehe es darum, mutig zu sein, im Gespräch zu bleiben und miteinander Lösungen zu finden: „Daher freue ich mich sehr auf die Begegnungen und Gespräche am 9. November“, so Prien.
Redaktion Maik Thomaß

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