Aufeinander zugehen und Brücken bauen

Aufeinander zugehen und Brücken bauen

Ungelesener Beitragvon Maik Thomaß » 01.11.2017, 06:25

Aufeinander zugehen und Brücken bauen


Rostock - „Die Evangelische Kirche feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum, den 500. Jahrestag der Reformation. Und sie feiert ihn nicht nur öffentlich, sondern auch offen für alle und mit allen, die dabei sein wollen. Mit gemeinsamen Gottesdiensten oder mit Empfängen wie diesem heute“, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf dem Jahresempfang der Nordkirche anlässlich des Reformationstages in der Rostocker Marienkirche.



Die Art, wie das Reformationsjubiläum begangen werde, sei ein wichtiges Zeichen für Offenheit, Freiheit und Toleranz in der Gesellschaft. Schwesig: „Das sind hohe Güter. Sie sind für ein friedliches Miteinander unverzichtbar. Ich bin sehr froh, dass auch die Kirchen in diesem Sinne aufeinander zugegangen sind und dass das Gemeinsame und nicht das Trennende betont wird. Denn gerade in Zeiten, in der viele Mauern bauen und Gräben ziehen und der Ton in vielen Debatten rauer wird, ist es wichtig, dass Menschen aufeinander zugehen, die Hand ausstrecken und Brücken bauen.“

Schwesig würdigte „den großen Beitrag der Kirchen zum sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Sie betreiben Kitas und Pflegeeinrichtungen und ergreifen Partei für diejenigen, die in unserer Gesellschaft Unterstützung und Solidarität brauchen. Ihr Wort hat Gewicht.“
Das Reformationsfest sei eine wunderbare Gelegenheit, den Gedanken der Reformation nach außen zu tragen, zu den Bürgerinnen und Bürgern. Über die Reformation nachzudenken, ihre langfristigen Folgen sichtbar zu machen – das hätten sich die Evangelische Kirche Deutschland und die Nordkirche, viele Vereine, Museen und Institutionen im Land in der Lutherdekade und ganz besonders im Jubiläumsjahr gemeinsam zur Aufgabe gemacht. „Sie haben Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, sich damit auseinanderzusetzen. Mit Kulturprogrammen, Ausstellungen, Lesungen und Projekten haben sie seit 2008 ganz eindrucksvoll sichtbar gemacht, was uns im Norden, was uns hier in Mecklenburg-Vorpommern bis heute prägt und unsere Sicht auf die Welt seit 500 Jahren mitbestimmt.“
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