Nach dem Aus von Groß Biestow nun der Rostock Nordwesten Ziel von Neubebauung

Nach dem Aus von Groß Biestow nun der Rostock Nordwesten Ziel von Neubebauung

Ungelesener Beitragvon Maik Thomaß » 03.09.2017, 13:55

Nach dem Aus von Groß Biestow nun der Rostock Nordwesten Ziel von Neubebauung


Nach einem OZ-Artikel vom 1. September 2017 soll es nun soweit sein - Groß Biestow ist auf Eis gelegt und nun kommt der Nordwesten auf die Bauplanliste.



Es scheint so, als ob die Bauplaner versuche, um jeden wie auch immer gearteten Preis (teuren) Wohnraum in Rostock zu schaffen. Was in Groß Biestow geplant war, scheiterte an überhöhten Quadratmeterpreisen. Nun ist der Rostocker Nordwesten zwischen Reutershagen und Lichtenhagen in den Fokus der Bauplaner der Hansestadt Rostock geraten.

Im Wesentlichen sollen Gebiete westlich der Stadtautobahn im Visier stehen. Die Ortsbeiräte scheinen da gegen die Menschen in den Stadtteilen und für die Wirtschaft zu arbeiten. Sie sehe im Wesentlichen den Aspekt, dass eventuell jüngere Menschen in die Stadtteile ziehen. Doch wo soll gebaut werden? "Freiflächen" gäbe es derzeit nur noch an den Stadtteilrändern und hier stehen seit teilweise mehr als 40 Jahren Kleingartenanlagen.

Sollen diese, wie auch für Groß Biestow geplant war, platt gemacht werden, damit "bezahlbarer" Wohnraum entsteht? Noch vor einigen Jahren gab es einen hohen Leerstand von Wohnungen in Rostock. Was folgte waren Abriss oder Rückbau von Gebäuden. Nun wird der Wohnraum knapp und die Nachfrage nach Wohnraum steigt. Ich frage mich da allen Ernstes, ob die Planer der Stadt ihre Arbeit wirklich gut machen oder ob sie einfach geschlafen haben. Oder will sich unser Oberbürgermeister Roland Methling ein neues Denkmal erschaffen?

Nicht zuletzt ist die Warnemünder Mittelmole ins Visier geraten, wogegen die Bürgerinnen und Bürger von Warnemünde lautstark protestierten. Hier wurde dann erst einmal entgegen gelenkt und das Thema zu den Akten gelegt, zumindest für eine Weile. Bereits jetzt brodelt es wieder in Warnemünde. Hier gehen die Planungen erneut los. Vielleicht ist es auch eine Taktik. Solange über das Thema Mittelmole diskutiert wird, gerät der Rostocker Nordwesten ins Hintertreffen und still und leise werden Entscheidungen getroffen, die im Nachhinein nicht mehr umkehrbar sind.
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