Arbeitsmarkt September 2014

Arbeitsmarkt September 2014

Ungelesener Beitragvon Maik Thomaß » 19.10.2016, 06:36

Arbeitsmarkt September 2014


Schwerin. Die Arbeitslosenzahlen sind auch im September 2014 zurückgegangen. "Eine positive Entwicklung, die für die Belebung der Wirtschaft im Land spricht. Der Export zieht an, Firmen erweitern und Unternehmer stellen ein. Die wirtschaftliche Entwicklung ist kein Selbstläufer. Sie ist in den vergangenen Jahren von Unternehmen hart erarbeitet worden. Wenn beispielsweise im Tourismus Gäste auch über die Hauptsaison hinaus nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, ist dies auch ein Zeichen dafür, dass die touristischen Investitionen in das Angebot und die Infrastruktur angenommen werden. Davon profitiert auch der Arbeitsmarkt. Am Ziel sind wir, wenn saisonale Beschäftigung in ein ganzjähriges Beschäftigungsverhältnis mündet", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Dienstag in Schwerin. Im September waren in Mecklenburg-Vorpommern 82.600 Menschen arbeitslos gemeldet, 5.600 weniger als im Vorjahresmonat. Das entspricht nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Nord einer Quote von 10,0 Prozent. Wirtschaftsminister Glawe hatte im Sommer gesagt, dass die 10-Prozent-Marke und weniger sowie deutlich unter 90.000 Arbeitslose im Land erreicht werden könnten. "Das ist Ansporn die Bedingungen für mehr Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt weiter zu verbessern", so Glawe weiter.



Ältere und Jüngere profitieren von Entwicklung "Besonders erfreulich ist, dass vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau in der Wirtschaft vor allem Jüngere und auch Ältere profitieren", sagte Glawe. "Es ist besonders wichtig, möglichst viele von ihnen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, um ihre Einkommenssituation zu verbessern und ihnen damit für später eine höhere Altersrente zu ermöglichen. Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist die beste berufliche Lösung, Altersarmut vorzubeugen". Bei den arbeitslos gemeldeten Jüngeren unter 25 Jahren lag die Zahl um 19,2 Prozent unter dem Vorjahr, bei älteren Arbeitslosen über 50 Jahren sank die Zahl um 3,8 Prozent. Der Wirtschaftsminister regte an, insbesondere auch den langjährigen beruflichen Erfahrungsschatz älterer Menschen für Unternehmen noch stärker zu nutzen.

Erneut mehr sozialversicherungspflichtige Jobs - Rahmenbedingungen verbessern Neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen im Gesundheits- und Sozialwesen (+2.750), im Gastgewerbe (+800), im Handel (+600) und bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+1.200). "Der Trend hält an. In wichtigen wirtschaftlichen Bereichen entstehen neue Arbeitsplätze. Wir brauchen vor allem aber mehr Jobs im Verarbeitenden Gewerbe", sagte Glawe. "Es gilt, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für mehr saisonunabhängige Jobs zu verbessern. Als Schwerpunkte haben wir vor allem das verarbeitende Gewerbe, Forschung und Entwicklung, das Handwerk sowie die Gesundheitswirtschaft besonders im Blick", so Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze liegt aktuell (Juli 2014) bei 549.300. Das sind 4.800 mehr Jobs als im Vorjahresmonat.
Redaktion Maik Thomaß

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